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Aus den Verbänden

Ein Jahr der "Normalkonjunktur"

03.01.2014

„2014 wird in unserer Region kein Aufschwungjahr, sondern ein Jahr der ‚Normalkonjunktur‘, also mit Seitwärtsbewegung.“ Die Kernbotschaft der gesamtwirtschaftlichen Konjunkturprognosen für das erste Halbjahr albjahr 3202013 2014 lässt auf eine weiterhin robuste Wirtschaft schließen – wenngleich keine großen Sprünge zu erwarten sind.

Dirk W. Erlhöfer, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen, sagt: „Wir haben unsere Mitglieder im mittleren Ruhrgebiet, dem Vest Recklinghausen und in Nord- und Süd-Westfalen nach ihren Planungen und Erwartungen für das kommende Halbjahr befragt. Die Ergebnisse deuten zwar auf eine gedämpfte Konjunkturdynamik hin, die Personalplanungen und die Investitionsneigung sind aber nach wie vor stabil.“

Geschäftserwartungen und Auftragserwartungen

59% der befragten Unternehmen erwarten für die nächsten sechs Monate bessere bzw. gleichbleibend gute Geschäfte. Die Rückmeldungen vor einem halben Jahr waren ähnlich (57 %). Rund ein Fünftel (19 %) geht allerdings von schlechteren Geschäften aus. Von einem zufriedenstellenden  Auslandsgeschäft gehen 54 % der Befragten aus, das zeigt ein Blick auf die Auftragserwartungen. Die positiven Rückmeldungen  für das Inlandsgeschäft dagegen sind deutlich höher (61 %). In der Frühjahrsumfrage lagen beide Kategorien noch gleichauf (55 bzw 54 %).

Ertragserwartungen und Investitionsplanung

Gedreht hat sich  der Trendsaldo bei den Ertragserwartungen. Gingen im Frühjahr 2013 noch 24 % von besseren Erträgen aus, sind es aktuell nur 13 %. Knapp ein Viertel (23 %) geht dagegen von schlechteren Erträgen aus, bei der letzten Umfrage waren dies 22 %. Positiv stimmen im Gegensatz dazu die Investitionsplanungen der befragten Unternehmen: 41 % meldeten gleichbleibend hohe Investitionen, 12 % können sich sogar steigern. Ein Fünftel (19 %) muss sich im kommenden Halbjahr einschränken.

Beschäftigungsentwicklung und Ausbildungsplanung

Noch positiv ist die Beschäftigungsentwicklung: 72 % planen mit stabiles Verhältnissen, 13 % mit Neueinstellungen und nur 9 % müssen Personal abbauen. Im Vergleich zu den Vorjahren scheint die Beschäftigungsdynamik allerdings deutlich nachzulassen. Bereits deutlich verschlechtert hat sich die Ausbildungsplanung für 2014. Zwar stellen rund zwei Drittel (64 %) der Unternehmen ein unverändertes Angebot zur Verfügung, allerdings planen 21 % eine Einschränkung ihres Engagements. 11 % der Unternehmen können noch zulegen. Im Frühjahr war der Trendsaldo noch genau umgekehrt (+10 statt aktuell -10).

Einordnung der Ergebnisse

“Wir gehen aktuell von einer gedämpft positiven Konjunkturerwartung für 2014 aus. Die Investitionsplanungen und die Beschäftigungsentwicklung sind unter dem Strich positiv, auch das Thema Kurzarbeit ist branchenübergreifend auch weiterhin nur eine ‚Randnotiz‘ in der Region. Getrübt wird die Prognose allerdings von den zurückgehenden Ausbildungszahlen. Diese könnten sowohl konjunkturelle als auch branchenspezifische Gründe haben. Ich denke dabei an die Übernahmeregelung in der Metallindustrie. Das müssen wir weiter im Auge behalten“, bewertet Dirk W. Erlhöfer die Ergebnisse.

Die Pressemitteilung finden Sie hier als pdf-Dokument zum Download.



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