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Aus den Verbänden

Im Spiegel der Karikatur

30.10.2014

Die Schlagworte „Rente, Pflege und Altersarmut“ lösen in der Regel keine Lachsalven aus. Die über 60 Karikaturen renommierter Zeichner, die bei einer Vernissage am 24. Oktober im Haus der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen in Bochum den geladenen Gästen präsentiert wurden, beweisen jedoch, dass auch dieser trockenen - bisweilen bitteren - Thematik lustige Seiten abgewonnen werden können.

Der Arbeitgeberverband der Eisen- und Metallindustrie für Bochum und Umgebung präsentiert gemeinsam mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Karikaturenausstellung „Die neue Macht der Alten – der Generationenspielplatz im Spiegel der Karikatur“. Dirk Meissner, Burkhard Mohr, Barbara Henninger, Heiko Sakurai, Johann Mayr und weitere 16 Karikaturisten vereinen politischen Wagemut mit satirischem Pinselstrich und präsentieren die lustigen Seiten des demografischen Wandels in der Republik. Die Themenvielfalt reicht von der Mütterrente über die Pflegeversicherung bis hin zur Altersarmut.

Friedrich Wilhelm Wengeler, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Eisen- und Metallindustrie für Bochum und Umgebung, sagte bei der Vernissage: „Was wir aktuell erleben – wachsender Fachkräftemangel und sinkendes Arbeitskräftepotential auf der einen und ein nicht nachvollziehbares Herabsetzen der gesetzlichen Regelaltersgrenze auf 63 Jahre auf der anderen Seite – ist aus Unternehmenssicht nicht zu verstehen. Wir bleiben heute länger fit, sind auch im Alter agiler, können länger arbeiten und wollen das in vielen Fällen auch. Der Gesetzgeber aber lässt dieses Potential aus Koalitionsräson links liegen und schafft sogar Anreize, noch eher aus dem Erwerbsleben ausscheiden zu können. Im Grunde wäre allein dieses Paradoxon Anlass genug, dem Ganzen mit Humor zu begegnen, wenn das Thema selbst nicht volkswirtschaftlich so ernst wäre.“

Für Stephan Einenckel von  der INSM stellen die Karikaturen ein gelungenes Instrument dar, um auf die aktuellen Herausforderungen des demografischen Wandels auf intelligente  Art und Weise hinzuweisen: „Die Politik muss stärker und schneller auf die veränderten Bedürfnisse der Bevölkerung reagieren. Rentenpläne, die das Wohl der kommenden Generationen aus dem Auge verlieren, tragen nicht zum nachhaltigen Wachstum des Landes bei.“   Die Ausstellung steht der interessierten Öffentlichkeit noch bis zum 19. Dezember jeweils freitags zwischen 14 und 16 Uhr im Haus der Arbeitgeberbände zur Besichtigung offen.

Die Pressemitteilung finden Sie hier als pdf-Dokument zum Download.

Fotos der Vernissage finden Sie in unserem Flick-Account.



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